Satzung

1. Name und Sitz

Der am 18.Oktober 1980 auf dem Familientag in Bad Lauterberg aus Anlaß der 400-Jahr-Feier der Lauterberger Röger gegründete “Verband der Familie Röger in Deutschland” führt mit Inkrafttreten dieser Satzung den Namen “Familienverband der Röger”

Sein Sitz als nicht rechtsfähige Vereinigung ist in Bad Lauterberg.

2. Zweck und Aufgaben

Der Familienverband befaßt sich mit der Pflege des Familiensinns, der Förderung der zwischenfamiliären Beziehungen, der Erforschung und Darstellung der Familiengeschichte unter Berücksichtigung der regional-historischen und sozialen Entwicklung der einzelnen Familienzweige und der Bewahrung ererbten Kulturgutes.

Dies wird unterstützt durch Zusammenkünfte, die aktuellen Benachrichtigungen und Dokumentationen der Familiengeschichte, das Familienarchiv und die Materialsammlungen.

3. Mitgliedschaft

Mitglied des Familienverbandes können alle Träger des Namens Röger, seiner Abwandlungen Roeger und Räger, oder - als Ableitung- Reger und ihre Angehörigen sein.

Die Mitgliedschaft beginnt zwanglos mit einer Kontaktaufnahme, sie kann auf eigenen Wunsch beendet werden.

Die Mitgliedschaft ist nicht mit einer Beitragspflicht verbunden.

4. Organe

Die Aufgaben des Familienverbandes nehmen wahr:

Die Übertragung der Aufgaben wird durch Bestätigung oder Neuwahl der Betrauten auf der nächstfolgenden Mitgliederversammlung erneuert. Die Tätigkeit des Familienrates und des Ratsvorstandes wird ehrenhalber geleistet.

5. Mitgliederversammlung

Der Familientag ist die Versammlung der Mitglieder des Familienverbandes. Die Mitgliederversammlung soll in der Regel alle 2 Jahre an wechselnden Orten stattfinden. Sie beschließt nach Bewerbung oder Vorschlag den nächsten Versammlungsort. Die Einladung mit der Tagesordnung ergeht duch besonderen Rundbrief des Ratsvorstandes wenigstens 2 Monate vor dem vorgesehenen Termin, nach der Ankündigung in den vorangegangenen Familiennachrichten.

Die Mitgliederversammlung ist nach ordnungsgemäßer Einberufung beschlußfähig und wird vom Ratsvorsteher geleitet.

Die Mitgliederversammlung beschließt die vom Familienrat vorgetragenen Angelegenheiten, wählt die Mitglieder des Ratsvorstandes und des Familienrates, nimmt den Jahresbericht mit der Jahresabrechnung entgegen und erteilt Entlastung.

Die Mitgliederversammlung faßt ihre Beschlüsse grundsätzlich mit der Mehrheit der Stimmen der anwesenden Mitglieder. Stimmberechtigt sind Mitglieder im Wahlalter. Jedes wahlberechtigte Mitglied kann bis zu 2 weitere Stimmen verhinderter Mitglieder abgeben.

Über den Verlauf des Familientages wird eine Niederschrift gefertigt, die vom Ratsvorstand abzuzeichnen ist.

6. Familienrat

Der Familienrat setzt sich aus je 1 Vertreter der regionalen Familienzentren zusammen. Er wird duch den Familientag berufen. Familienzentren sind bisher in:

Dem Familienrat können nur geborene Namensträger angehören. Als Ehrenbeiräte werden Mitglieder in den Familienrat berufen, die sich um den Familienverband besonders verdient gemacht haben. Sachkundige Gäste können in Einzelfällen für beratende Funktion, jedoch ohne Stimmrecht, hinzugezogen werden.

Der Familienrat befaßt sich grundsätzlich mit allen Angelegenheiten des Familienverbandes. Er entscheidet über Anregungen, Vorschläge und Empfehlungen zur Beschlußfassung durch den Familientag. Wesentliche Aufgaben des Familienrates sind:

7. Ratsvorstand

Zur Durchführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung, die gemäß Zweck und Aufgaben des Familienverbandes gefaßt sind, wird von ihr ein Ratsvorstand gewählt, dem mindestens 5 Mitglieder angehören sollen. Vorzugsweise sind Mitglieder des Familienrates zur Wahl zu stellen.

Der Ratsvorstand wird von der Versammlung des Familientages gewählt. Er setzt sich zusammen aus:

Der Ratsvorsteher führt die Geschäfte des Familienverbandes, vertritt ihn und hat den Vorsitz in der Mitgliederversammlung, im Familienrat und auf dem Familientag.

8. Finanzierung

Die Erfüllung der Aufgaben des Familienverbandes wird mit Spenden der Familienverbandsmitglieder und anderen Zuwendungen finanziert.

Die Bewirtschaftung der Finanzmittel obliegt dem Kassenleiter, der darüber eine Jahresrechnung auflegt, die der Mitgliederversammlung vorzutragen ist.

Für gemeinnützige Zwecke kann der Familienrat Zuwendungen an Mitglieder oder Dritte gewähren. Auslagen der Mitglieder der Organe können ersetzt werden, soweit der Kassenbestand dies zuläßt.

Zur Abwicklung der finanziellen Angelegenheiten wird eine Kasse mit einem Konto beim Kassenleiter eingerichtet.

9. Satzungsänderung

Satzungsänderungen können mit einer Stimmenmehrheit von 2/3 der anwesenden Mitglieder vom Familientag beschlossen werden. Anträge auf Satzungsänderung sind dem Ratsvorstand zuzuleiten und müssen allen Mitgliedern spätestens 2 Monate vor dem Familientag mitgeteilt werden.

10. Auflösung

Zur Auflösung des Familieverbandes ist ein außerordentlicher Familientag einzuberufen, er entscheidet mit der Mehrheit der Stimmen von 3/4 der erschienenen Mitglieder.

Das erwachsene Familienarchiv wird dem Heimatmuseum Bad Lauterberg in Anlehnung an die dort vorhandene Roeger-Sammlung treuhänderisch übergeben.

Im Falle der Neugründung eines gleichartigen Verbandes ist das Familienarchiv zur Fortführung der Forschungsarbeiten zu übergeben.

 

Beschlossen als Neufassung der Satzung vom 18.Juni 1988 auf der Mitgliederversammlung in Schwäbisch Hall am 24.April 1993