1. Familientag der Röger

vom 17. - 19. Oktober 1980 in Bad Lauterberg

Zeitplan

Freitag, den 17.10.1980
Anreise und zwangloses gemütliches Beisammensein ab 20:00 Uhr in Riemanns Kurhotel mit Vorstellung der einzelnen Familien.
Samstag, den 18.10.1980
10:00 Uhr   Rundgang durch die Altstadt, Besichtigung der Wohn- und Arbeitsstätten mit Enthüllung der Gedenktafeln.
Treffpunkt 10:00 h vor dem Hause Ahnstraße 4.
12:00 Uhr   Gemeinsames Mittagessen in Riemanns Kurhotel.
13:30 Uhr   Fahrt mid der Seilbahn zum Hausberg.
16:00 Uhr   Zunächst Festakt in Riemanns Kurhotel:
  • Begrüssung durch das Familienoberhaupt, Grussworte
  • Vortrag über die Familie Röger in Bad Lauterberg, Redner Eike Röger
  • Vortrag über die Geschichte Bad Lauterbergs, Redner Max Wolfsleben
  • Überreichen von Familiendokumenten und Bildern durch das Familienoberhaupt an das heimatmuseum.
Danach Besichtigung des Heimatmuseums mit der Ausstellung der Rögerschen Familiendokumente und Gegenstände.
20:00 Uhr   Gemeinsames Abendessen in Riemanns Kurhotel mit anschließendem gemütlichen Abend im grossen Familienkreis.
Dabei Vortrag von Wolfgang Räger, Bad Lippspringe, über die anderen Zweige der Familie Röger, ausserdem Tanz.
Sonntag, den 19.10.1980
11:30 Uhr   Gemeinsamer Gottesdienst in der ev.luth. St. Andreaskirche mit kl. Andacht und Prediktbezug zur Familie Röger, sowie Erklärung der Kirche durch Pastor Reinecke. An der Barockorgel Kirchenmusiker Rase.
Danach ab ca. 12:15 Uhr Fahrt von der Kirche mit eigenem PKW zur Königshütte und anschließend zum Wiesenbecker Teich (dort Möglichkeit zum Mittagessen) und Ausklang.

 

Protokoll

Liebe Rögers!

Das große Familientreffen der Röger aus Deutschland anläßlich der 400-Jahr-Feier der Familie Röger in Bad Lauterberg ist nun schon lange vorbei und der Winter hat in unseren Harz-Bergen Einzug gehalten.

Aus allen Teilen der Bundesrepublik (und 1 Dame aus der DDR) kamen die Röger nach Lauterberg (Lübeck, Hamburg, Hannover, Cramme bei Wolfenbüttel, Bad Harzburg, Bad Sachsa, Essen, Bad Lippspringe, Köln, Eitorf, Siegen, Freital DDR, Wertingen, Aschaffenburg, Flein, Mannheim, München). Insgesamt waren 57 Personen zum Festakt anwesend.

Das vorgesehene Programm wurde wie geplant abgewickelt.

Es wurde beschlossen Rundbriefe zu verfassen, die an alle Interessierten verschickt werden sollen. Eike Röger Bad Lauterberg wurde beauftragt diese "Geschäfte" in die Hand zu nehmen; Herr Petersen soll im Süddeutschen Raum und Herr Wolfgang Räger im Norddeutschen Raum die Rundbriefe unterstützen und die Ahnenforschung mit koordinieren und unterstützen.

Die Prioritäten für die nächsten 2 Jahre des norddeutschen Raumes sind:

  1. Genaueste Erforschung des Beneckensteiner-Hohegeißer-Braunlager Zweiges, da von hier viele andere Linien abzweigen.
  2. Erarbeiten des Stammbaumes der Lauterberger Nebenzweige.
  3. Vorbereitung zur Eintragung in das deutsche Familienbuch.

Für den süddeutschen Raum:

  1. Zurückverfolgung der Ahnenreihe bis zur Verleihung des Wappens durch Kaiser Maximilian.
  2. Versuch Verbindung zu den anderen Rögers herzustellen.
  3. Versuch des Nachweises der Zusammenhänge zwischen den süddeutschen und den norddeutschen Rögers.

Eike Röger
Bad Lauterberg im Harz

 

Pressemitteilung

Röger-Jubiläum - eine Motivation zur Ahnenforschung

Dank an Eike Röger - Etwas über Familiensinn und Sippschaft

BAD LAUTERBERG - Regierungspräsident Jürgen Passow schickte aus Braunschweig einen langen Gratulationsbrief. Er schrieb von Generationen, die treu und mit sichtbarem Erfolg an der Heimat festhielten und für sie wirkten, von Familiensinn und Zusammenhalt über alle Stürme der Zeit hinweg und würdigte damit nicht nur die Leistung der Röger-Stämme über 400 Jahre, sondern auch die Arbeit Eike Rögers, in einer Festschrift niedergelegt, und den Geist, der diese Arbeit beflügelte.

Bürgermeister Robert Böttchr, Bad Lauterberg, war selbst Ehrengast und wünschte aus der näheren Kenntnis, die Lauterberger Rögers möchten noch viele engasierte, tüchtige Bürger hervorbringen; aber auch er stellte Eike Röger "Motivation zur Ahnenforschung" heraus: solch ein Familientag sie etwas Außergewöhnliches; aber eben nur darum, weil wahrscheinlich viele ihn begehn könnten; aber nur wenige ihn begehn, weil sich nur wenige der Tradition verpflichtet fühlen.

Die Leser der Heimatzeitung wissen aus der letzten "Rund um den Hausberg", was alles Eike Röger über seine Ahnen herausfand und können es noch nachlesen. Eike selbst stellte den Anteil Ernst Petruschkes an diesen Forschungsergebnissen heraus; aber, die an sich so selbstverständliche Frage: Woher kommen meine Ahnen, ließe sich für viele beantworten, wenn sie aich daran machten, zunächst die Standesämter aufzusuchen und dann die Kirchenbücher zu wälzen.

Durchweg müßte man zehn bis elf Generationen "wiederentdecken" können.

Tut man es mit ebensoviel Humor wie Respekt, kommt etwas für alle interessant Lesbares als Chronik heraus.

Wer dabei war, bei der offiziellen Eröffnung des 400jährigen Familien-Tages in der dazu passenden gediegenen Atmosphäre von Riemanns Kurhotel, hatte eine besondere Freude an dem Interesse und der Aufmerksamkeit der jungen und jüngeren Rögers, die sehr deutlich machten, daß diese Familiengeschichte nicht Historie, sondern Gegenwart und Zukunft ist.

Eine wesentliche Bereicherung der Forschung dürfte aus der Zuammenlegung der gewonnenen Erkenntnisse der Bad Lauterberger Rögers und der Grünenplaner Regers zu erwarten sein.

Zwar war es dem Senior dieser Linie (im Hils) Otto Reger klar, daß die Wurzeln seiner "Kaufleute, Vogelsteller und Rollerzüchter" in den Harz reichen; aber auf Lauterberg war er noch nicht gestoßen, eher auf Hohegeiß.

Im Stadtarchiv gab er mancherlei zu sehen, was die Verbindungen erleichtert und die Grünenplaner schienen bereits ebenso stolz auf die 250-jährige Nagelschmied-Tradition und die wackeren Bürgervorsteher-Worthalter und Mitkämpfer für die Stadtwerdung wie die Angehörigen des Harzer Zweigs.

Der Senior dieses unseres Zweiges Walter Röger sah in dem "persönlichen Kennenlernen" den eigentlichen Zugewinn und überreichte namens der Sippe dem tüchtigen Neffen ein besonderes Angebinde.

Das auch er nicht leer ausging an diesem Ehrentag, dafür sorgte namens und im Auftrag des Landesvorsitzenden des Haus- und Wohnungs- und Grundeigentümer-Verbandes Georg Petermann. Er überreichte in dieser "historischen Stunde" dem Sohn des Mitgründers des örtlichen HuWG-Vereins und dem mitlerweile schon traditionellen Schatzmeister Walter Röger die "Goldene Ehrennadel" des Verbandes und würdigte dessen "liebenswürdige Art und kaufmännischen Kenntnisse", die den Interessen aller dienlich waren und sind.

Die Heimatzeitung, die die Leistung Eike Rögers im Rahmen des Stadtarchivs als wesentlicher Urheber und Autor der Heimatbeilage "Rund um den Hausberg" besonders zu schätzen weiß, wünscht, daß viele dem Beispiel folgen mögen, neu motiviert zur Ahnenforschung, damit die nachfolgenden Generationen gesunde Wurzeln behalten und im guten Sinne bekannter Vorbilder gedeihen können.